| Meeting in Budapest |
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| Geschrieben von: Miriam Weiß |
| Samstag, 27. November 2010 um 15:04 Uhr |
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Vom 13. bis zum 16.10. 2010 fand in Budapest das dritte Meeting im Rahmen des Comenius Projekts sport&leisure@school statt. Die Gruppe der THRS traf dort neben den Gastgebern noch die Partner aus Sheffield, Aarschot, Palazzolo und Perpignan zur gemeinsamen Projektarbeit. Schülerinnen und Schüler aller Schulen präsentierten ihre Ergebnisse zu ihrer Arbeit an einer neuen Sportart . Bei den Beiträgen waren u.a. auch selbstproduzierte Filme über Kricket, Tambourlino oder auch Fußballtennis. Aber nicht nur bei den Meetings in der Schule drehte sich alles um Sport. Bei unterschiedlichen Ausflügen und Sightseeingtouren wurden letzte Berührungsängste untereinander überwunden und sprachliche Hindernisse verflogen. Das nächste Meeting wird Anfang nächsten Jahres in Italien statt finden . Dort wollen wir die Ergebnisse der anstehenden Profilwoche im November präsentieren. Die Entscheidung fiel auf die Klasse 7c, die nun die Möglichkeit hat, zusammen mit Frau Weiß, Frau Schimpgen und Frau Sproll einen Videoclip zu drehen, neue Sportgeräte herzustellen und im Rahmen der Kooperation mit Profi-Basketballspielern der EnBW Ludwigsburg und unserer Schule tolle neue Erfahrungen zu sammeln! Als Arbeitsziel für die THRS wurde die Produktion eines kurzen Films über eine Sportart und die Entwicklung einer eigenen kreativen Sportart ausgegeben. Wer bei dieser umfangreichen Arbeit am meisten glänzen kann, hat dann eventuell die Möglichkeit, am Final-Meeting in den Bergen Italiens teilzunehmen, bei welchem alles unter der Faszination des Wintersports stehen wird! Bei der Verleihung des Gesundheitssiegels am 07.12. 2010 sowie beim Basketballspiel Ludwigsburg vs. Ulm (die THRS bekommt günstigere Eintrittspreise und jeder kann mit!) werden nicht nur Teams aus der 6. Klassenstufe in der Pause gegeneinander spielen, sondern auch die 7c darf eine kurze Sequenz aus ihrem Videoclip zeigen!! Wir dürfen also gespannt sein- wenn ihr Fragen zu Comenius oder zu weiteren Projekten im Rahmen der „Gesundheitsförderung an Schulen“ habt, stehen euch die Sportlehrer/innen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung!
Bericht von Laura HarichDa ich noch nie geflogen bin, war ich sehr aufgeregt und konnte in der Nacht gar nicht schlafen. Dabei ist Fliegen einfach nur unbeschreiblich toll…die Häuser sehen aus wie Ameisen und die Wolken wie Zuckerwatte. Da wir in einer Propellermaschine waren, war es sehr laut, aber wir sind ja nur 1std und 30min geflogen. Dann war ich sehr aufgeregt: wie ist meine Gastfamilie so? Wie sieht die Schule aus? Was machen wir in Budapest? Und natürlich das Wichtigste: was gibt es zu Essen? Schmeckt es überhaupt? Doch alles war gut, meine Gastfamilie hat es zwar ein bisschen zu gut mit dem Essen gemeint, aber wir würden unseren Austauschschüler ja genauso verwöhnen. Es war am Anfang nicht immer so leicht nur Englisch zu reden, da rutsche einem manchmal doch ein deutsches Wort raus, das man nicht in Englisch wusste, aber man hat es dann beschrieben- das war immer sehr lustig. Ich muss schon sagen es, hat mir sehr viel gebracht mal einfach nur Englisch zu reden, es fällt einem jetzt einfacher, Dinge zu beschreiben oder zu sagen. Die Tage dort gingen immer schnell rum(zu schnell ;D), da der ganze Tag immer durchgeplant war, von morgens bis abends. Abends war man dann immer so kaputt, dass man einfach nur noch ins Bett wollte. Es war auch mal toll zu sehen, wie die Menschen in anderen Ländern Leben, denn der Tagesablauf war dort immer anders. Mir kam es so vor, als würden die Menschen in Ungarn alles ein bisschen gelassener sehen, nicht so wie wir Deutschen. Das fand ich toll. Ich würde so was immer wieder gern und zu jeder Zeit mit machen, ich glaube, das bringt jedem etwas. Ich glaube, dass jeder daraus seine Erfahrungen sammeln kann. Andere Länder, andere Sitten und doch ist es immer wieder gigantisch wie schnell sich Freundschaften entwickeln, denn bei der Abreise gab es viele Tränen.
Bericht von Sophie HerrlingMittwoch den 13.10.2010 Als wir am Mittwoch am Flughafen von Budapest ankamen, wurden wir von unseren jeweiligen Gastfamilien herzlich empfangen. Ich fuhr mit Izabella und ihrer Mutter zu einem Supermarkt. Dort durfte ich mir dann aussuchen, was ich während des Aufenthalts in Budapest zu essen oder zu trinken haben wollte. Anschließend fuhren wir zu ihr nach Hause. Sie wohnt in einem mehrstöckigen Haus in einer schönen und ordentlichen Wohnung. Ich bekam für die drei Tage ihr Zimmer. Nach dem Essen fuhren wir mit dem Auto der Straßenbahn und dem Bus zu einer Burg mit einer wunderschönen Aussicht auf die Donau und auf Budapest. Nach dem Abendessen durfte ich auf Deutsch fernsehen. Donnerstag den 14.10.2010 Wir sind mit dem Bus zur Schule gefahren und mussten zweimal umsteigen. Schule beginnt auch um 7:45 Uhr, eine Stunde hat allerdings nur 45min. In der ersten Stunde hatten wir Sport - die Sporthalle ist viel viel kleiner als die Realschulhalle. Zuerst mussten wir rennen, danach haben wir Übungen zum warm werden gemacht und anschließend haben wir noch Basketball gespielt. In der zweiten Stunde hatten wir Englisch. Der Lehrer, glaube ich, hat nur Vertretung gemacht, der hat lediglich ein paar Aufgaben gegeben - die hat aber fast keiner gemacht. In der dritten Stunde hatten wir Geschichte - wieder denselben Lehrer. Anschließen mussten alle vom Comeniusprojekt in die Sporthalle und da hat man dann Staffellauf gemacht. Das war wahnsinnig lustig, da auch die Lehrer mitgemacht haben! Danach gab es Mittagessen in der Mensa. Nachdem wir gegessen hatten, gab es im Klassenzimmer noch kleine Kuchen. Anschließend haben wir mit dem Bus eine vierstündige Stadtrundfahrt gemacht. Im Bus ging es total lustig zu. Man merkte, dass die anfänglichen Hemmungen, Englisch zu sprechen, vorüber waren. Die Lehrer saßen unten. Der Guide hat sehr gut Englisch gesprochen und nicht nur an den Orten, an denen wir ausstiegen, um Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, sondern auch während der Fahrt alles sehr ausführlich erklärt. Als wir nach Hause kamen, haben wir gegessen und wieder auf Deutsch Fernsehen geschaut. Freitag den 15.10.2010 Heute ging die Schule schon um 7:00 Uhr los, weil wir Tanzunterricht hatten. In der ersten Stunde hatten wir Englisch - diesmal mit einem richtigen Englischlehrer. In der zweiten Stunde hatten wir nur ca. 10-15 Minuten Unterricht. Danach präsentierte fast jedes Land eine Sportart, die man anschließend ausprobieren konnte. Nach dem Mittagessen und den kleinen Kuchen gingen wir in einen Hochseilgarten. Egal ob jung oder alt (Frau Weiß war zusammen mit dem englischen und dem französischen Kollegen direkt vor uns) - alle hatten mächtig Spaß und Adrenalin im Blut. Anschließend gingen wir mit Laura und ihrer Schülerin zu uns nach Hause und spielten Volleyball und andere lustige Spiele. Nach dem Abendessen spielten wir Wii und schauten eine ungarische Superstar-Sendung. Samstag den 16.10.2010 Morgens mussten wir schon um 10:00 Uhr am Flughafen sein. Dort wurden wir dann mit Tränen verabschiedet und wurden zu Hause mit Freude empfangen. Es war voolll schön. Es hat einfach alles gepasst. Die Mädchen von dort, die aus den anderen Ländern und die Lehrer. Es war eine sehr aufregende Zeit für uns. Wir haben uns nicht nur sprachlich um einiges verbessert, sondern wissen nun auch unsere wahnsinnig tolle Schule mehr zu schätzen, wissen, wie es in einem benachbarten Land so abgeht, haben neue Freunde gefunden und unser Selbstbewusstsein um einiges steigern können. Denn nicht nur alleine in einer völlig fremden Gastfamilie zu leben, sondern auch die vielen anderen Aktivitäten und sprachlichen Probleme zu meistern, erfordert schon recht viel... Danke, dass ich dabei sein durfte! |
| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 09. Januar 2011 um 14:50 Uhr |




