Realschule mit Bilingualem Zug
  Bildungswerkstatt Baden-Württemberg
     MINT-freundliche Schule

Unser Lehrerfachraumsystem - Zu Gast im vorbereiteten Raum der Lehrkraft

An der THRS gibt es für bald 29 Klassen 23 Zimmer. Jedes Schuljahr müssten theoretisch bis zu 6 Klassen ohne eigenes Klassenzimmer auskommen. Jedes Jahr würde dadurch die Chancengleicheit extrem leiden. Welche Klassen sollen dann also auf einen eigenen Raum verzichten? Die besonders "guten" Klassen, da diese diszipliniert sind? Die besonders auffälligen Klassen, da diese keinen eigenen Raum "verdienen", aber dann sehr viele anderen Klassenzimmer "beehren"? Ganze Klassenstufen? Wer legt diese Benachteiligung fest und wer erklärt das den zurecht kritischen Eltern?

An unserer THRS wandern alle Klassen.

Lehrerfachräume sind anregend und fachspezifisch gestaltet
Darum gib es bei uns das seit fast einem Jahrzehnt bewährte Lehrerfachraumsystem. Die Lehrkraft empfängt die Kinder in der für ihr Fach bzw. ihre Fächer eingerichteten Lernumgebung.

Unterricht in Fachräumen erfordert Mobilität von den Schülern

In der Realschule müssen die Kinder ohnehin mobiler sein als an der Grundschule, da eine Menge der Stunden in Fachräumen wie Naturwissenschaften, Musik, Sport, BK, Technik, Küche, Handarbeitsraum stattfinden.

Pünktliches Stundenende muss von der Lehrkraft eingehalten werden.

Die Lehrkräfte sind gehalten, die Kinder beim Klingeln zum Stundenende springen zu lassen. Das bedeutet, dass HA etc. rechtzeitig vor dem Klingeln vergeben und erklärt werden müssen. Das ist die Planungsaufgabe und Planungsverantwortung unserer Lehrkräfte.

Das Schließfachsystem der THRS

An der THRS gibt es ausreichend Schülerschließfächer, wo die Kinder ihre wertvollen Materialien und Bücher sicher verschlossen aufbewahren können. Im Falle von zahlreichen Wanderklassen wäre in Klassenzimmern auch hier die Gefahr von Diebstählen, Vandalismus etc. nicht zu unterschätzen.

Raumwechsel mit Kulanzzeit

Die Kinder haben bei pünktlichem Stundenende ausreichend Zeit, zum Schließfach und zur Toilette zu gehen, bevor sie im nächsten Raum erscheinen. Die Lehrkräfte der Folgestunde sind hier ausdrücklich zu 1-2 Minuten Kulanz angehalten.

Bessere Ausnutzung der Lernzeit

Richtig angewandt erhöht sich dadurch der Anteil der effektiven Lern-und Unterrichtszeit. Die Kinder kommen in den Raum, in dem die Lehrkraft sie bereits erwartet (das erwarten wir zur 1. Stunde, nach der großen Pause und zur ersten Nachmittagsstunde von jeder Lehrkraft, während es in den 5 Minuten Wechselpausen nicht immer möglich ist). Der Unterricht kann dann trotz der erwähnten Kulanzzeit schneller beginnen, als wenn die Lehrkraft das Klassenzimmer mit tobenden Schülern erst "erobern" muss.

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