Realschule mit Bilingualem Zug
  Bildungswerkstatt Baden-Württemberg
     MINT-freundliche Schule

Auch die Guten im Blick behalten 1

Es ist, wie es ist:

An staatlichen Schulen Deutschland ist der Schulunterricht in Lerngruppen oder Klassen von 25-30 Schülern organisiert. Es mag vereinzelte teure Privatschulen geben, die Kleingruppenunterricht anbieten. Das ist die THRS nicht. Wir sind eine staatliche Schule mit bald knapp 800 Kindern und Jugendlichen in 28 Klassen von bis zu 30 Schülern.

So gehört es auch bei uns zum Alltag, dass relativ wenige verhaltensauffällige, faule und aus welchen Gründen auch immer leistungsunwillige Schülerinnen und Schüler in einer Klasse die meiste Aufmerksamkeit des Lehrers erfordern. Dadurch werden all zu oft die guten, leistungswilligen und leistungsfähigen Schüler aufgehalten, gestört und bekommen nicht die Aufmerksamkeit und Förderung der Lehrperson, die sie eigentlich auch verdienen. Auch an der THRS haben wir mit diesem Phänomen zu kämpfen. Es sind pro Klasse 1 oder 2 Schülerinnen oder Schüler, die uns immer wieder durch hartnäckiges Fehlverhalten etc. beschäftigen. Dies ist ein Missstand, der uns sehr zu schaffen macht. Dennoch möchten wir Antworten darauf finden und geben. Wir möchten ganz gezielt auch unsere guten Schülerinnen und Schüler fördern, ihnen gute Lernbedingungen geben und vielfältige Chancen eröffnen, um sich fachlich, persönlich, methodisch und sozial weiterzuentwickeln.

Einige Beispiele:

1) Durch unsere 60-Minuten Stunden mit nur 4 Stunden am Vormittag und 2 Stunden am Nachmittag ist der Lernrhythmus optimal getaktet. Verweilendes Lernen ohne 45 Minuten-Hetze oder 90 Minuten Konzentrationsproblemen, wenige Wechsel etc.                                                                                                                

2) In unserem Lehrerfachraumsystem erwartet der Lehrer die Schüler in einer vorbereiteten Lernumgebung. Die tatsächliche Netto-Lernzeit wird dadurch besser ausgenutzt.

3) Unser Lerntagebuch "THEONIZER" bietet einen schnelle, verbindliche und verlässliche Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus. Zudem transparente Regeln, Hilfsangebote etc.

4) Wir betreuen Störer außerhalb des Klassenverbandes in einem von ausgebildeten Lehrkräften geführten sozialen Trainingsraum. Die Klasse kann ungestört weiterarbeiten.

5) Hartnäckige Störer beschulen wir in Absprache mit den Erziehungsberechtigten fachlich und individuell zeitweise außerhalb der eigentliche Lerngruppe (Time out). Auch das hilft dem Rest der Klasse, sich auf den Lernstoff zu konzentrieren.

6) Klassenrat in Klassenlehrerstunden helfen, Konflikte außerhalb des Fachunterrichts zu bearbeiten. Es geht keine kostbare Lernzeit verloren.

Fortsetzung folgt.

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